Die kognitive Umstrukturierung

Die kognitive Umstrukturierung ist ein Werkzeug zur Bewältigung von Angst.
Sie setzt am Denken, dem Auslöser von Emotionen an.
So funktioniert sie.

1) Man stellt sich die angstbesetzte Situation vor.

2) Man schreibt die Gedanken,die beim denken an die angstbesetzte Situation kommen,
auf

3) Man verwandelt diese angstmachenden Gedanken in unterstützende Gedanken.
Wichtig ist es, das alles schriftlich zu machen. Das kommt dem anhalten von
Gedanken gleich und man kann sie besser unter die Lupe nehmen.

Ich werde die nächsten Tage anhand von Beispielen genauer erklären wie das geht

Mit dem Rauchen aufhören

Ich rauche schon seit geraumer Zeit und bin jetzt an dem Punkt das ich damit aufhören möchte. Es tut mir nicht gut,kostet einen Haufen Geld das ich als Arbeitslose gar nicht habe.
Bei der BZGA gibt es die Möglichkeit ein so genanntes „Rauchfrei Set“ zu bestellen.
Dieses habe ich getan.
Jetzt ist es an mir die beigelegte Broschüre, eine Art Verhaltenstherapie durch zu gehen.
Ein Anfang ist also gemacht 🙂

Update:
Ich habe mit dem Rauchen aufgehört, seit Ende März rauche ich nicht mehr und mir geht es ganz gut dabei.
Allerdings lief es anders als geplant Die Broschüre habe ich gar nicht durchgearbeitet. Wobei ich sagen muss das mir der Inhalt von 1 vorherigen Versuch aufzuhören bekannt war und ich das offensichtlich verinnerlicht hatte. Am letzten Donnerstag im März (doch so lange schon) habe ich meine letzte Zigarette geraucht und seitdem keine einzige mehr. Zu Anfang habe ich in speziellen Situationen wie zb beim Kaffee trinken daran gedacht aber das ist nun auch vorbei.
Freitag morgen habe ich noch aus Gewohnheit Zigaretten und Tabak gekauft die liegen nun hier rum aber egal 😀
Ein positiver Nebeneffekt ist der, das ich als Nichtraucher weniger Kaffee trinke und somit mein Angstlevel etwas gesunken ist.
Ich bin nicht geheilt aber es geht mir gesamt gesehen um einiges besser, yeaaaaah.

Progressive Muskelentspannung (mit Audio-CD) Friedrich Hainbuch

Durch Anspannung zur Entspannung – das scheinbar widersprüchliche Motto der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson hält, was es verspricht. Wer diese leicht erlernbare Technik beherrscht, der kann ganz einfach und äußerlich unbemerkt körperliche und seelische Spannungen lösen. Der GU Ratgeber Progressive Muskelentspannung enthält neben einer fundierten Einführung ins Thema ein Basisprogramm, das alle wichtigen Grundübungen umfasst. Ein vertiefendes Aufbauprogramm, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, wird ergänzt durch Atemübungen aus dem Taji Qigong. Diese raffinierte Kombination erweitert und vertieft die Entspannung und rundet das Übungsprogramm ab. Und damit rasch erste Erfolge spürbar werden, gibt es eine Audio-CD mit angeleiteten Übungen mit dazu!

Progressive Muskelanspannung (1)

Letze Nacht konnte ich nicht einschlafen also habe ich mich entschlossen die progressive Muskelentspannung auszuprobieren.
Nichts wie los, ins Bett gelegt und so wie es gedacht ist, nacheinander alle Muskeln vom Gesicht bis zu den Füssen angespannt und wieder entspannt.
Dabei habe ich nichts besonderes gespürt, ein leichtes Druckgefühl nach der Muskelentspannung aber es war nicht unangenehm.
Ich habe wie ein Baby geschlummert und bin morgens ausgeruht aufgewacht.
Nach dem Aufwachen kamen mir Gespräche, die ich als als für mich negativ bewertet habe, ins Bewusstsein. Ich habe ein „Ich muss immer die beste sein“ und „Ich muss gewinnen“ Denkmuster verinnerlicht. Dieses führt dazu das ich bei sozialen Interaktionen angespannt und sehr kämpferisch bin. Damit mache ich mir das Leben unnötig schwer. Ich muss mir vergegenwärtigen das es in sozialen Situationen nicht immer ums Gewinnen geht. Ein ganz wichtiger Punkt.
Es scheint als ob ich, indem ich verkrampfe der Außeinandersetzung mit meiner vermeintlichen Niederlage aus dem Weg gehen möchte. Es ist auch gut möglich das die Verkrampfungen der Aufarbeitung/Verarbeitung im Weg steht. Eine Sperre meines Körpers sozusagen.
Ich habe in meinem Leben zahlreiche schlimme Dinge erlebt die starken Verkrampfungen und Zitteranfälle kamen erst nach Jahren zum Vorschein. Es kann also gut sein das mir mein Körper damit ein zuviel signalisiert.
Unangenehme Dinge nicht verdrängen sondern mir die Zeit nehmen das zu verabeiten.
Das erscheint mir als sehr sinnvoll, Zeit für mich und meine Belange nehmen ob es den anderen passt oder nicht.

Frei von Angst und Schüchternheit Soziale Ängste besiegen – ein Selbsthilfeprogramm- Markway

Die Autoren, erfahrene Therapeuten, begleiten die LeserInnen durch eine verständlich und warmherzig geschriebene Anleitung zur Selbsttherapie mit dem Ziel, soziale Ängste abzubauen und schließlich ganz zu überwinden.

Allein in Deutschland haben über 20.000 Menschen das Selbsthilfeprogramm von Barbara und Gregory Markway durchgeführt. Neben Fragebögen zur Selbsteinschätzung erzählen die beiden Psychologen Fallgeschichten und geben medizinische Auskünfte. Als Auswege aus Angst und Schüchternheit erläutern sie gezielte Konfrontationen und psychotherapeutische Ansätze ebenso wie Entspannungsübungen und Meditation.

Zu meiner Person

Liebe Leser dieses Blogs,
ich habe mich entschlossen anonym zu bloggen. Dennoch möchte ich ihnen ein
paar Infos zu meiner Person geben.
Ich leide seit meiner Jugend an Ängsten, Depressionen. Im Verlauf des Erwachsen werden und nach der Trennung von meinem ersten festen Freund steigerte sich das zu
massiven Angstzuständen und Panikattacken. Daraus resultierten Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken. Meine Entscheidung mich freiwillig in eine Klinik zu begeben
erwies sich als richtig.
Mit diesem Klinikaufenthalt haben sich meine Probleme natürlich nicht in Luft aufgelöst. Ich bin in den darauf folgenden Jahren gestrauchelt, wieder aufgestanden, habe gekämpft. ein Stück des Weges bin ich mit professioneller Hilfe ein anderes Stück wiederum alleine gegangen.
Im Verlauf der Jahre habe ich zahlreiche Erfahrungen und Wissen angesammelt.
Dieses möchte ich nun mit ihnen teilen.
Herzliche Grüße Dornen1972 🙂

Relaunch meines Blogs

Ich habe mir die letzte Zeit sehr viel Gedanken über mich und meinen Blog gemacht.
Mir ist klar geworden das ich doch nicht so viel über meine Familie veröffentlichen möchte. Das Thema wird weiterhin meine Erkrankung sein aber der Fokus wird in Zukunft auf der Bewältigung meines Alltags liegen.
Ich werde mich die nächsten Tage daran machen die Strukturierung meines Blogs zu ändern